Samstag, 27. August: „Drei-Flüsse-Radltour“
Tagesradltour  ab Sinzig, entlang der Schwarzen Laaber, Naab und Donau.
In Fahrgemeinschaften starteten pünktlich um 7:30 die PKW Kolonne bei recht kühlen Temperaturen. In Sinzing auf dem Pendlerparkplatz stießen dann die Hackers noch zu uns. So gegen 8:15 setzte sich die 13 Personen-Kolonne in Richtung Labertal in Bewegung. Das Wetter entwickelte sich besser als befürchtet, es ließ sich sogar  immer mal wieder die Sonne sehen, sodass wir nach und nach die warmen Kleidungsteile ablegen konnten.  Bis Beratzhausen folgten wir dem Labertal-Radweg. Am Ortsausgang bogen wir nördlich ab und folgten den ansteigen Nebenstraßen, bis wir schließlich unser Ziel für die Mittagspause, den Rechberger Hof, ein Stunde früher als geplant, gegen 11:30 erreichten.  Da alle Teilnehmer Stromtreter waren, gelang der Aufstieg aus dem Labertal auf die Jura-Höhen in flottem Tempo.

Nach einem ausgiebigen Mittagsessen im Biergarten ging es vom höchsten Punkt der Tour, dem Rechberger Hof, in flottem Tempo hinab ins Naab Tal, das wir bei Duggendorf  erreichten. Wir überquerten die Naab und folgten dem Naabtal Radweg bis zum Biergarten des Camping Platzes bei Pielenhofen, den wir nach einer knappen Stunde  Fahrzeit erreichten. Nach einer  Kaffee und Kuchen Pause fuhren wir weiter, wobei uns auf den letzten Kilometern noch ein kurzer Regenschauer  erreichte. Bis zum Ziel waren wir aber wieder weitgehend abgetrocknet. Gegen 14:45, nach insgesamt 6,5 Stunden und etwa 70 Km,  gelangten wir wieder zu unseren Fahrzeugen und verluden die Räder. Die diesjährige Tour verlief, bei gleicher Teilnehmerzahl  wie letztes Jahr, ohne Zwischenfälle!

Montag, 15. August: „Familienradltour am Regen“
Am Montag, den 15. August trafen sich vier Familien (9 Kinder, 8 Erwachsene) zu unser diesjährigen Familienradltour. Mit dem Auto ging es zunächst nach Miltach, wo unser Startpunkt lag. Flussaufwärts radelten wir gemütlich an Blaibach vorbei, ließen den Blaibacher See hinter uns und gelangten schließlich nach ca. 9 km in Bad Kötzting in den Kurpark. Hier gab es erstmal für alle fleißigen großen und kleinen Radler als kleine Stärkung ein Steckerleis vom dortigen Kiosk. Außerdem lockte ein toller Motorik-Parkour für Jung und Alt und ein Spielplatz. Nach ca. einer Stunde begaben wir uns wieder auf den Rückweg. Unser nächstes Ziel war das Gasthaus „Lieblingsplatz“ in Blaibach, wo wir bei erfrischenden Getränken, allerhand vegetarisch/ veganen Köstlichkeiten und einem Sandspielplatz die Radltour ausklingen ließen. Zurück zu den Autos nach Miltach war es dann nur noch ein Katzensprung.
[Margarete Eder]

Mittwoch, 10. August: „Sternenwanderung für Kinder“
Am Mittwoch, den 10 August 2022 trafen wir uns um 21 Uhr am Parkplatz vor der Bäckerei Schifferl in Mitterfels. 22 Personen, darunter viele Kinder und Jugendliche, machten sich zu Fuß auf Richtung Steinbuchse (ca. 2km). Fast zeitgleich zeigte sich unser ständiger Begleiter für diesen Abend, der (fast volle) Mond. Nach und nach erschienen auch die ersten Sterne am abendlichen Himmel. Als wir die Steinbuchse erreichten, war die Dunkelheit über uns hereingebrochen und wir konnten uns voll und ganz der Betrachtung des Sternenhimmels widmen. Hier war auch der Treffpunkt mit Martin Graf, der bereits mit dem Teleskop auf uns wartete. Zunächst erklärte er uns anschaulich mit Hilfe von Modellen (Sonne, Erde, Mond) die Rotation der Erde um die Sonne und warum wir immer die selbe Seite des Mondes zu Gesicht bekommen. Diesem widmeten wir uns auch als Erstes mit dem Teleskop: Eindrucksvoll ließen sich Mondkrater betrachten. Außerdem konnten wir noch den Planet Saturn mit seinen Ringen einfangen. Vereinzelt zogen ein paar Sternschnuppen ihre Bahn über unsere Köpfe hinweg; es war gerade die Zeit der Perseiden. Nach ca. zwei Stunden machten wir uns wieder, ausgerüstet mit Taschenlampen und bunten Knicklichtern für die Kinder auf den Rückweg. Es war ein rundum gelungener Ausflug in die Weiten unseres Universums.
[Margarete Eder]

Samstag, 30. Juli: „Abendstimmung auf dem Bernhardsnagel“
Um 15.30 starteten 14 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften vom Pavillon in der Lindenstraße in Richtung Rattenberg-Oberbochsberg (Oberboxberg).
So um 16 Uhr begann die gemütliche Rundtour, bei bewölktem Himmel, mit Weitblicken durch Wiesen, Wälder beim Gasthaus in Oberbochsberg. Ein Regenschauer zwang uns unterwegs zum Unterstellen. Gegen Ende der Wanderung erklommen wir den Bernhardsnagel mit 894 m, im wahrsten Sinne des Wortes als Höhepunkt, mit Blick auf Kaitersberg und Arber. Nach einem ausgiebigen Gipfelerlebnis gelangten wir in wenigen Minuten, gegen 18 Uhr, zum Gasthaus Bucher. Hier ließen wir den Wandernachmittag bei einer Brotzeit ausklingen und fuhren gegen 20 Uhr zurück.


Sonntag , 17. Juli 2022: „Wanderung zum Hochfall Wasserfall
Um 10 Uhr starten wir in Fahrgemeinschaften am Pavillon an der Lindenstraße.
„Waldbaden“ war angesagt! Ausgehend vom Parkplatz des Wellness-Hotels Riedlberg wanderten wir insgesamt etwa 3 Km fast ausschließlich auf guten Waldwegen, die aber hin und wieder auch steinig sind, durch den Hochwald und gelangen zum Naturschauspiel Hochfall-Wasserfall. Bevor wir uns auf den Rückweg über Kühberg machten, legten wir eine ausgiebige Rast ein. In Riedlberg wieder angekommen gönnten wir uns auf der Hotelterrasse einen wohlverdienten Kaffee mit Kuchen.


Samstag, 2. bis Sonntag, 3. Juli: „Hüttenwochenende am Wilden Kaiser“
Unser Gebirgsausflug führte uns am Samstag, den 02.07.2022 zum Wilden Kaiser. Mit 16 Personen übernachteten wir hoch über dem Tal in der Kaindl Hütte am Fuße des Scheffauer.
Nach einer komfortablen Anreise im Gemeinde- und Privatkleinbus nutzten viele die Möglichkeit, die ersten 700hm mit dem Lift abzukürzen. Nach einer knappen Stunde Gehzeit erreichten wir so unsere Unterkunft. Die tapferen Wanderer, die direkt am Parkplatz gestartet waren, verpassten uns trotz des erheblich längeren Aufstiegs nur knapp. Auch sie kamen ab Höhe der Bergstation in den Genuss des zum Gebirge passenden Kaiserwetters, das uns das ganze Wochenende lang erhalten bleiben sollte. So konnten sie auf das Wolkenmeer im Inntal blicken, das sich bald auflösen sollte.
Trotz des erheblichen Altersunterschiedes von 75 Jahren unter den Teilnehmern kam jeder auf seine Kosten. Ob vom Spaziergang zum nahegelegenen Hochegg, der Wanderung zum Gamskogel mit Ausblick hinab zum Bettlersteig oder dem Klettersteig auf den Scheffauer brachten alle von ihren Touren großen Appetit zum guten Abendessen auf unserer Hütte mit.
Viele Teilnehmer nutzten den Sonntag für eine Wanderung zur Walleralm am Fuß des Zettenkaiserkopfes, wo sich so mancher auf der 350 Jahre alten Stöfflhütte einen Kaiserschmarrn gönnte. Wer dem Wilden Kaiser noch näher sein wollte, begab sich auf einem Rundweg an den Fuß des Scheffauer, der er am höchsten Punkt an den Ausläufern eines mächtigen Geröllfeldes vorbei führt. Auch ohne den dort beginnenden Klettersteig hinauf zum Gipfel ist man von den gewaltigen, sich hoch auftürmenden Kalksteinformationen fasziniert.
Das Wochenende verlief verletzungsfrei und so musste nur der eine oder andere hinterher seinen Muskelkater auskurieren.
[Matthias Bscheid]

Samstag, 25. Juni: „Meine Kremelnà
Tageswanderung ins Böhmische.
Eine kleine Gruppe mit 8 Teilnehmern machte sich am frühen morgen auf den Weg zum Startort Rovina im Böhmischen Wald. Eine Umrundung des Berges „Kremelnà“ stand auf dem Programm. Am Parkplatz erwartete uns schon Wiggerl, ein Jagdfreund von Birgit, der sich unserer Wanderung anschloss und zur ohnehin guten Stimmung beitrug.
Bei tiefhängendem Nebel und leichtem Regen begannen wir die Tour, aber die ursprüngliche Landschaft lies sich auch von diesem Wetter ihre Schönheit nicht nehmen, bald klarte das Wetter aber auf und später konnten wir sogar einen blauen Himmel erblicken.
Auf guten Forstwegen mit nur wenigen Anstiegen konnten wir die besondere Flora und Fauna im unberührten Böhmerwald genießen. Nach Strecken durch Mischwälder, die nach dem Regen in einem besonderen Licht erschienen, kam man an Stellen mit wunderschönen Ausblicken in das böhmische Land. Birgit erklärte uns ausführlich, dass hier in der Gegend früher Ortschaften wie Stadln, Hinterwaid, Vorderwaid oder Großbabilon standen, von manchen sind noch einzelne Häuser oder Maurerrest zu sehen.
Durch die Vertreibung der Bewohner nach dem zweiten Weltkrieg waren die Dörfer unbewohnt und verfielen mit der Zeit; Teile dieser Landschaft wurden von den Tschechen als Truppenübungsplatz genutzt.
Geprägt wird diese Gegend besonders auch durch den wilden Bergfluss Kremelna, der bis heute sein natürliches Flussbett bewahrt. Seltene Pflanzen- und Tierarten sind an dem steilen Ufer zu finden. Der durchflossene Canyon bildet die tiefste Schlucht des Böhmerwaldes. Um die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt zu schützen, ist der Zugang für Menschen stark eingeschränkt. Aber das besondere Rauschen der Kremelna drang bis zu unserer Wanderroute und begleitete uns eine ganze Weile.
Nach ca. 6 Stunden (oder 18,5 km oder ca. 29.000 Schritte, wie meine App anzeigte) kamen wir dann wieder an den Startpunkt in Rovina zurück.
[Doris Metzger]

Donnerstag, 26. Mai: „Radltour im Hohenbogen-Winkl“
Wir parkten und starteten am Gasthof „Zur Linde“ in Neukirchen b. Hl. Blut. Durch den Ort, vorbei an der mächtigen Wallfahrtskirche fahrend, ging es ansteigend nach Hinterbuchberg. Auffallend sind hier die langen Reihen Totenbretter an den Scheunen, die neueren sind sehr farbig gestaltet. Wieder talwärts erreichten wir das Dorf Warzenried. Hier gibt es einen bedeutenden Bezug zu Mitterfels: Der ehemalige Pfarrer Ludwig Prambs hatte hier seine erste Pfarrstelle. Hier führte er den Martiniritt ein, der bis heute praktiziert wird. Ein Denkmal erinnert an die verstorbenen Gründungsmitglieder. Außerdem lernte er hier seine Pfarrhaushälterin Emma Schütz kennen, die ihm ein leben lang treue Dienste leistete.
Kurz nach dem Dorf schauten wir von einer Anhöhe direkt ins böhmische Land. Bergab gings zur Landesgrenze und auf einsamen Wegen kamen wir zum Grenzübergang bei Neumark. Es ist hier das Quellgebiet der Chamb, jener Fluss, der Cham den Namen gab. Wir wendeten uns hier südwestwärts, dem sog. Schwirzerdenkmal, zu. Dieses steinerne Monument verbirgt einiges aus der Vergangenheit und ist auch noch bis heute aktuell. Ein Schwirzer = Schmuggler führt ein Rind über die Grenze. Heute wird mit viel mehr PS geschwirzt. Aber – dass einer verbotenen Tätigkeit ein Denkmal gesetzt wird – ist es doch wert, darüber nachzudenken. Ein schöner Platz ist es allemal.
Die weitere Strecke bietet in einer großartigen Szenerie Blicke auf die Böhmerwald- und Bayerwaldberge. Die weiter westlich gelegene Ortschaft Gaishof lenkt uns dann auf den Höhenrücken Richtung Eschlkam zu.
Am sehr aussichtsreichen Pavillon über dem Drachensee machten wir eine Rast. Unter der windgeschützten Plattform machten wir die Pause. Der Westwind blies uns streckenweise heftig um die Ohren.
Der Drachensee ist als riesiges Regenrückhaltebecken gebaut worden, um die Orte unterhalb des Sees vor Hochwasser zu schützen. In den 80er Jahren des 20. Jahrh. gab es hier schon einmal ein Regenereignis, ähnlich wie voriges Jahr im Ahrtal, aber mit weniger Schaden.
Im letzten Drittel der etwa 3-stündigen Strecke – an der Nordseite des Hohen Bogens – genossen wir den Rückenwind. Entlang dem schönen Bachtal kamen wir wieder zu Ausgangspunkt Neukirchen b. Hl. Blut.
Im neu renovierten und freundlich geführten Gasthaus „Zur Linde“ schmeckte uns das Abendbrot.
[Martin Graf]

Sonntag, 15. Mai: „Über den Moosbacher Pfahl“.
Halbtagswanderung ab Altrandsberg. Bekanntschaft mit ehemaligem Pfahlabbaugebiet und Kreuzwegen.
Um 13.00 Uhr startete die Wandergruppe in Pkw Fahrgemeinschaften in Mitterfels zum Parkplatz in Altrandsberg. Nach einem kurzen kräftiger Anstieg zum Pfahlabbaugebiet, verlief dien Wanderung weiter entlang der Abbruchkante des Steinbruchs zum Naturschutzgebiet Moosbacher Pfahl, am Kreuzweg vorbei, am imposant weißen Pfahlgestein hinauf auf den Kalvarienberg mit schönem Ausblick. Weiter zur Kirche in Moosbach mit dem Hinterglaskreuzweg von Neukirchen Hl. Blut aus dem Jahre 1795. Einkehr. Über Liebmannsberg geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Samstag, 3o. April: Klettersteig(e) in der Fränkischen Schweiz“
Um 8 Uhr starteten acht Teilnehmer mit dem Gemeindebus nach Hirschbach, in der Hersbrucker Schweiz, nordöstlich von Nürnberg. Auf dem Hirschbacher Wanderparkplatz stießen zwei weitere Kletterer  hinzu. Nach dem Anlegen der Klettersteig  Ausrüstung erhielten wir die ersten Instruktionen zum Verhalten am Klettersteig und zur sachgerechten Verwendung der Ausrüstung. So ausgerüstet und instruiert wanderten wir etwa eine halbe Stunde lang bergauf, in Richtung  Einstig zum Noris Klettersteig, der Amtsknechtshöhle.  Sieben konditionsstarke Mit-Kletterer wechselten dann im Anschluss zum benachbarten Hohenglücksteig. Gegen 17 Uhr trafen wir uns dann alle wieder in Hirschbach  zum Abendessen, im Gasthaus Goldener Hirsch. Gegen 20:30 waren wir dann wieder zurück in Mitterfels.

Sonntag, 24. April: Vom Aitnachtal zum Antoniuspfahl“
Wanderung vom Liebestal zum kleinen Pfahl. Begleitung: Brigitte Schäfer, Maria Birkeneder.
Im letzten Jahr wegen der Pandemie ausgefallen, konnte diese von Brigitte und Maria bestens vorbereitete Wanderung in diesem Jahr dann stattfinden.
25 Teilnehmer, darunter 5 Kinder, trafen sich zur gemeinsamen Fahrt zum Bahnhof in Viechtach. Ab hier wurde ein erster kurzer Teil mit der „Waldbahn“ bis nach Schnitzmühle zurückgelegt. Von dort aus führte der Weg immer entlang der Aitnach auf dem Wanderweg im Liebestal durch eine idyllische und romantische Landschaft. Frühlingsblühende Wiesen wechselten sich mit schönen Laub- und Kieferwäldern mit eindrucksvollen Steinformationen ab. Ein Imker konnte bei der Reibenmühle bei der Arbeit beobachtet werden, hier waren Bienenstöcke in großer Zahl aufgestellt.

Nach der Überquerung der B 85 ging des auf dem „Pandurensteig“ weiter in Richtung kleiner Pfahl, auch Antoniuspfahl genannt. Dieser Weg zur St. Antoniuskapelle führte an einem Kreuzweg vorbei sowie an Totenbrettern, die vom Bayerischen Wald-Verein Viechtach für verstorbene Mitglieder liebevoll gestaltet waren. Eine große Kreuzigungsgruppe steht kurz vor der Kapelle. Die St. Antoniuskapelle konnte besichtigt werden, ebenso die sich unter der Kapelle befindliche Gruft.
Nach ca. 2 Stunden Wanderzeit ging es jetzt auf dem Rundweg Nr. 5 wieder in Richtung Viechtach, wo am Stadtplatz die Wanderung mit einem Dank von Otmar Kernbichl an die Organisatorinnen endete.
[Doris Metzger]

Ostermontag, 18. April 2022: „Beim Kerschbaumsepp“
Wanderung im blühenden Kirschbaumwald bei Au am Oster-Montag, 18. April 2022, 13 Uhr (Begleitung: Albert Bogner)
Ob es am schönen Osterwetter lag, an der Besonderheit des Wanderzieles „Kirschbaumwald“ oder an der Sehnsucht der Menschen nach gemeinschaftlichen Unternehmungen: Jedenfalls haben sich über 80 Teilnehmer von Seite des Wald-Vereins zusammengetan, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

In Fahrgemeinschaften ging es nach Loitzendorf/Au, wo wir von Sepp Sporrer mit einer kurzen Einführung begrüßt wurden. Und da sich vor Ort auch noch weitere interessierte Wanderer eingefunden hatten, waren es sicher über 100 Teilnehmer, die sich dann auf den Weg machten.

Vom Anwesen Sporrer in Au ging es durch die schöne Frühlingslandschaft Richtung Maiberg, wo sich die Kirschbaum-Plantage befindet. Die Kirschen standen in voller Blüte und gaben ein schönes Bild ab. Sepp Sporrer informierte darüber, dass zuerst die Kirschbäume zur Gewinnung von Holz zum Möbelbau gepflanzt worden sind. Später kam dann dazu, dass man die Kirschkerne europaweit als zertifiziertes Saatgut verkauft. Aus dem vorher entfernten Fruchtfleisch wird ein besonders guter Kirsch-Brand hergestellt. Damit es soweit kommt, bedürfen die Bäume einer aufwendigen Pflege; die unteren Äste am Stamm müssen entfernt werden, damit die Stämme sehr hoch wachsen und die Kronen buschig werden.

Sepp Sporrer erwies sich auch als Kenner der Blumen und Sträucher, die gerade am Waldboden wachsen und mit dem Blühen anfangen. Wegen der großen Teilnehmerzahl konnten seine Ausführungen aber nur von einem kleinen Teil wahrgenommen worden.

Zum Schluss erwarteten die Wanderer noch eine Überraschung: Im Hof der Familie Sporrer wurde Kaffee und Kuchen gegen eine Spende für die Ukraine-Hilfe angeboten, wovon gerne Gebrauch gemacht wurde.
Albert Bogner und Matthias Bscheid bedankten sich bei Sepp Sporrer und seiner Familie herzlich für ihre Gastfreundschaft.
[Doris Metzger]

  Sonntag, 20. März: „Veränderungen im Perlbachtal“
Bereits zweimal verschoben, konnte in diesem Jahr, pünktlich zum Frühlingsanfang, bei schönstem Frühlingswetter die Wanderung im Perlbachtal rund um Mitterfels stattfinden. Erfreulich war, dass sich eine große Gruppe (45 Teilnehmer) am Treffpunkt an der Friedenseiche eingefunden hatte. Und so ging es um den Schlossberg herum, vorbei am Teufelsfelsen, hinunter zum Perlbach. Auf schmalen Pfaden ging es bergauf/bergab durch Wald und Flur, über Stock und Stein, und immer wieder zurück ins Perlbachtal. Schön zu sehen, dass die Natur die Flächen, die durch Abholzung kahl geschlagen oder durch Windbruch beschädigt waren, inzwischen wieder zuwachsen lässt.
Otmar Kernbichl, der diese Tour organisiert und begleitet hat, informierte unterwegs über die Besonderheiten in dieser urigen, schönen Landschaft und über die Entwicklung und Art der Pflanzenwelt, in den sich natürlich ausbreitenden Urwald Bereichen, an den Hänge des Perlbachtales.
Zum Abschluss ging es dann über den Liebeshain und vorbei am Müllerfelsen, von wo man einen schönen Ausblick auf die Burg und die Georgskirche hat, zurück zum Ausgangspunkt. Wer wollte, konnte diese schöne Wanderung noch bei Kaffee und Kuchen im Café Schwarz ausklingen lassen.
[Doris Metzger]

Freitag, 18. März: „Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gürster“
Nach einer offiziellen Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden Matthias Bscheid sowie einem kurzen Rückblick auf das Vereinsjahr 2021, dem Vortrag des erfreulichen Kassenberichts durch Elisabeth Weber und der Entlastung des Vorstandes für 2021 bestand das Kernstück der Mitgliederversammlung in der Präsentation des druckfrischen Jahresprogrammhefts 2022.

Stolz auf das wirklich beachtliche Ergebnis der Planungen führten Matthias Bscheid und Otmar Kernbichl durch das umfangreiche und vielfältige Programm, das Highlights für alle Altersgruppen und Konditionslevels anbietet und sowohl Mitglieder als auch weitere Interessierte zu heimatnahen wie auch über den Bayerwald hinausreichenden Wander-, Natur- und Kulturerfahrungen einlädt. Im Sinne des Umweltschutzes soll hierbei auch dieses Jahr wieder der Gemeinde-Bus zum Einsatz kommen.

Anschließend verlas Doris Metzger den neuen Wortlaut der geänderten Vereinssatzung, die durch die Umwandlung des Vereins in einen gemeinnützigen Verein zukünftig die Möglichkeit der Abzugsfähigkeit von Spenden bieten wird. Die textlichen Änderungen wurden mit einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen von der Mitgliederversammlung bestätigt.

Bürgermeister Andreas Liebl bedankte sich bei Matthias Bscheid und der Sektion für ihren wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Gemeinde Mitterfels und wünschte allen Ehrenamtlichen weiterhin viel Freude an ihrem Engagement.

Zum Abschluss konnten die Anwesenden per Leinwand einen von Günter Metzger zusammengestellten fotografischen Rückblick auf das – trotz coronabedingter Einschränkungen – ereignisreiche Vereinsjahr 2021 genießen.
Das Jahresprogramm liegt für Interessierte bei der Sparkasse und im Ladengeschäft der Druckerei Stolz in Mitterfels zur Abholung aus.
[Katharina Binder]

Faschings-Dienstag, 1.März : “Jahreszeitgangl – Vorfrühling”
Wie groß das Bedürfnis nach frischer Luft und Begegnung mit Gleichgesinnten ist, zeigte sich dann an der großen Teilnehmerzahl (insgesamt 41 Wanderinnen und Wanderer). Bei wunderschönem Vorfrühlingswetter ging es dann in großer Runde um den „Schutzbühel“ durch Feld und Flur. Der Weg – vorbei an Einstück, Steckenhof, Bruckhof, Exlarn, Richtung Edt und wieder zurück nach Haselbach – bot nach allen Richtungen wunderschöne Weitblicke auf Berge, in Täler und auf weite Ebenen. Bei dem sonnigen Wetter konnte man den herannahenden Frühling deutlich spüren.
Martin Graf, der Begleiter dieser Tour, informierte unterwegs aus seinem großen Wissensschatz über die vielen kleinen und großen Begebenheiten dieser schönen Landschaft in unserer unmittelbaren Heimat.
[Doris Metzger]