Samstag, 24. Juli: „Felsenlabyrinth und Gibacht“
Gegen 10 Uhr begannen 22 Teilnehmer, begleitet von von Martina und Otmar, den Aufstieg von Lixenried (523 m) in das Gibacht Massiv. Schon bald führte uns der Weg in ein Felsenlabyrinth, inmitten eines beeindruckenden Buchenwaldes. In gemächlichem Tempo wurde dieser Abschnitt durchwandert, um so bewusst die Besonderheiten der Natur aufnehmen zu können.
An der Dachsriegelhütte angekommen, legten wir die erste Brotzeitpause ein. Nach der Stärkung ging die Wanderung weiter zum Reiseck, mit dem gläsernen Gipfelkreuz. Von dort führte unser Weg über den Tannenriegel zur leider geschlossenen Gibacht Berghütte, dem nördlichsten Punkt unserer Tour, zur zweiten Brotzeit Rast. Der Rückweg führte uns über den Burgstall zurück nach Lixenried, das wir nach gut 13 Km Wegstrecke, gegen 15 Uhr 45 wieder erreichten. Währen der Wanderung hatten wir ideales Wanderwetter. Nur ganz zum Schluss trübte es sich ein und es fielen auf der Rückfahrt ein paar Tropfen vom Himmel.

Samstag, 10. Juli: „Altmühltal Radltour Teil III“
Tagesradltour  Kinding – Titting – Eichstätt – Kinding, eine Radtour mit Hindernissen.

Wir geplant, erreichten wir  gegen 9 Uhr 45 den Pendlerparkplatz in Kinding, wo zwei weitere Radler zu uns stießen. Insgesamt 13 Radler starteten schließlich, bei bedecktem Himmel und etwa 15 °C, um 9 Uhr in Richtung Anlautertal. .

Wir fuhren etwa 1 1/2 Stunden das Anlautertal aufwärts bis Titting. Dort legten wir eine Brotzeit-Rast ein und verzehrten unsere mitgeführte Verpflegung. Nach dieser Stärkung schafften wir den steilen, etwa 1 Km langen, Anstieg auf die Hochebene des Fränkischen Jura leicht. Die hügelige Jura-Hochebene wurde bis an den Rand des Altmühltals überquert. Dabei kreuzten wir wieder einmal den Limes von Nord (Barbaren) nach Süd (Römer).
Nach steiler Abfahrt erreichten wir schließlich etwas verspätetet unser Mittagsziel, die Kreisstadt Eichstätt. Dort kehrten wir gegen 13 Uhr  zur Mittagspause ein, in das direkt am Marktplatz gelegene „Café im Paradeis“. Nach einer ausgiebigen Rast brachen wir frisch gestärkt zu unserer Rückfahrt auf, der Altmühl entlang in Richtung Kinding.
Wir passierten landschaftlich interessante Stellen und Orte. Die Sommerresidenz der Eichstätter Fürstbischöfe, in Pfünz die Reste des  Fürstenschlosses und ein Römerkastell  hoch oben über dem Ort. Bei der Weiterfahrt von Pfünz überquerten wir die Altmühl über eine mittelalterliche Brücke.
Bei einer  kurzen Trink-, Brotzeit- und Eis-Pause in Arnsberg  hatten wir einen schönen Blick auf das gegenüberliegende Schloss Arnsberg, hoch oben über dem Ort gelegen. Eine Flussbiegung weiter kam die Burg Kipfenberg.in unser Blickfeld. Im Ort Kipfenberg überquerten wir schließlich wieder den Limes von der Römer- auf die Barbaren-Seite. Um 17 Uhr 30 erreichten wir dann unseren Ausgangspunkt, den Pendlerparkplatz Kindig. .
Als die Räder verstaut waren, kehrten noch 9 Teilnehmer  in den Biergarten des Gasthauses Krebs in Kinding zum Abendessen und Abkühlen ein.

Nach einem ereignisreichen Tag sind wir gegen  20 Uhr 30, durch ungeplante Ereignisse etwas später als geplant, alle  wieder wohlbehalten zuhause angekommen.

 Samstag, 3. Juli: „Klettersteig Altmühltal“ 
Planmäßig um 8 Uhr fuhren wir in Fahrgemeinschaften von Mitterfels los. Kurz nach  10 Uhr erreichten  wir den Wanderparkplatz  Oberlandsteig bei Wellheim-Konstein. Dort stießen zwei weitere Kletterer zu uns. Nach dem Verteilen der Leihausrüstung, unterwies  Matthias die Neulinge in der Handhabung der Ausrüstung und in das Verhalten bei einer Klettersteig-Tour. Nachdem die Kletterausrüstung angelegt und angepasst war marschierten wir, zehn Erwachsene und drei Kinder, bei schönstem Sonnenschein zum Einstieg  der kombinierten Wander- und Kletter-Tour. Die Anfänger und wenig geübten wurden von den Begleitern Matthias, Michi und Markus vorbildlich unterstützt. Über steile Felsformationen auf und ab, an Klettersteigpassagen entlang von Felswänden und über verbindende Wanderpfade bewältigten wir denn bereits 1929 erbauten Oberlandsteig.
Die Routenführung verlief meist in bewaldetem Bereich, so dass trotz  sommerlicher Temperaturen  und Südhanglage des Klettersteiges wir von einem angenehmem Wanderklima  umgeben waren.
Der erste Teil des Steiges gehört zur Kategorie A/B, der letzte Abschnitt zur Kategorie C/D. Umgestürzte Bäume, als Folge eines wenige Tage zuvor tobenden Unwetters, zwangen uns schließlich die Tour vorzeitig abzubrechen.
In einem nahegelegenen Biergarten  ließen wir den erlebnisreichen Klettertag ausklingen.

Dienstag, 22. Juni: „Sommer Spaziergangl“
Bei aufklarendem Schönwetter wanderten 13 Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Kreuzkirchen am aussichtsreichen südlichen Ende unserer Gemeinde von Kreuzkirchen über Hartberg, Mitterschida, Stegmühl.
Zu den „Rahmenfotos“: Ein einheimischer Gestalter erfreute die Corona-geimpften Teilnehmer am höchsten Punkt der Wanderung mit seinem Werk „Landschaftsrahmen“.
[Martin Graf]

Montag, 21. Juni: „Sonnwendfeuer“
Auch in diesem Jahr  fand die Traditionsveranstaltung  „Sonnwendfeuer“ am längsten Tag des Jahres, an der Steinbuchse bei Mitterfels statt. Um die zu diesem Zeitpunkt  geltenden Corona Regeln einzuhalten, war die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Da es sehr trocken  war, durfte  das Feuer gegen 21 Uhr nur in einer Feuerschale  entzündet werden. Bei Weinschorle und kulinarischen Mitbringseln von Besuchern kam bald eine gute, Stimmung auf. Leider beendete ein aufziehendes Gewitter das Zusammensein frühzeitig und es musste zusammengepackt werden.

Sonntag, 20. Juni: „Farne, Wasser & noch mehr“
Naturwanderung für Kinder im Perlbachtal mit Michael Röhrl
Am Sonntag, den 20. Juni 2021, erkunden wir von der Mitterfelser Sektion des Bayerischen Wald-Vereins aus an einem wunderschönen Sommertag zusammen mit zahlreichen Kindern und ein paar Eltern das Perlbachtal direkt vor unserer Haustüre. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen erklärt sich Michael Röhrl spontan bereit, die Tour zweimal hintereinander anzubieten und so können wir alle kleinen und großen Naturentdecker auf unsere Wanderung ins Perlbachtal mitnehmen.
Michael Röhrl absolviert momentan seinen Master in Biologie an der Uni Regensburg und nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Zunächst umrunden wir die Mitterfelser Burg bevor uns ein überwucherter Pfad hinab ins kühlere Perlbachtal bringt. Wir lernen Pflanzen wie Efeu, Immergrün, Schöllkraut oder den „stinkenden Robert“ kennen. Klettern über Totholz und befreien uns von Brombeerranken und den Kletten des Labkrauts und lernen Rot- und Hainbuche bzw. Berg- und Spitzahorn zu unterscheiden. Zu jeder Pflanze weiß Michael eine kleine Geschichte bzgl. der Namensherkunft, oder klärt uns über etwaige heilende Wirkung der Pflanzen auf. Mit allen Sinnen erleben wir die Natur: wir schnuppern am Stinkenden Storchenschnabel, befühlen die raue Blattunterseite der Farnblätter, dürfen Sauerklee probieren und lauschen dem Rauschen des Baches. Aus einer tümpelartigen Pfütze am Bachufer, können wir sogar mit Hilfe von Becherlupen ein paar Kaulquappen fischen und eingehend betrachten.
Bergauf kommen wir dann alle nochmal ins Schwitzen an diesem heißen Sommernachmittag, bevor wir nach knapp zwei Stunden wieder an unseren Startpunkt in der Burg zurückkehren. Dort haben wir für alle großen und kleinen Teilnehmer Wasser und ein paar Kekse bereitgestellt.
[Margarete Eder]

Freitag, 18. Juni: „Trans-Bayerwald 2021
Zum Einstieg in unsere Mountainbike Serie „Trans-Bayerwald in Tagesetappen mit dem MTB“ starteten vier Interessierte um 18 Uhr, zu einer kleinen MTB Kennenlern- und Warm-up Runde, begleitet von Markus Eder.

Montag, 14. Juni: „Wöchentlicher Mountainbiker Treff“
An der Auftaktveranstaltung des neuen, wöchentlichen, Mountainbiker-Treffs trafen sich zwei Teilnehmer zu einer off Road tour um Mitterfels. Dieser neue Programmpunkt wird sich, nachdem er im Laufe der Zeit an Bekanntheit gewinnt, sicher mehr Zuspruch finden, ganz so, wie es beim Feierabendradeln war.

Sonntag, 13. Juni: „Schwarzeck“
Die recht anspruchsvolle Tageswanderung, von Eck (844 m) über den Mühlriegel (1080 m) und Ödriegel (1188 m) zum Schwarzeck (1236 m) und zurück, wurde von Albert Bogner organisiert. Um 9 Uhr starteten in Mitterfels 14.Teilnehmer in Fahrgemeinschaften nach Eck. Gegen 10 Uhr brach dann die Wandergruppe, bei idealem Wanderwetter, sonnig aber nicht zu warm, vom Wanderparkplatz Eck auf,  zur 17 km langen, gut 6 stündigen Tour.

Der Wander-Höhenweg führte entlang des Grates zwischen dem Tal des „Weißen Regens“  im Norden  und dem Tal von Arnbruck/Drachselried  im Süden. Dadurch hatten wir immer wieder schöne Panoramaausblicke,  weit in die Umgebung, nach Nord und Süd.

Eine  kürzere Pause wurde nach 50 Minuten Gehzeit auf dem Mühlriegel eingelegt. Nach weiteren 2 Stunden Gehzeit  pausierten wir zur Brotzeit für etwa eine Stunde auf den Schwarzeck.
Der Rückweg erfolgte, bis auf 4 km auf einem parallelen  Forstweg, auf der gleiche Route wie der Hinweg. Gegen 16 Uhr 15 erreichten wir schließlich wieder den Wanderparkplatz  Eck.

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Donnerstag, 10. Juni: „Wöchentliches Feierabendradeln“ mit dem Skiclub
Die Gewitterfronten waren pünktlich zum Start der diesjährigen Auftaktveranstaltung vorübergezogen und die Sonne kam zwischen den Wolken hervor. Acht Teilnehmer trafen sich zur diesjährigen Auftaktveranstaltung, vier Stromtreter und vier Normaltreter. Die Rund um Mitterfels Route wurde so gewählt, dass, falls sich doch noch ein Regenschaure eingestellt hätte, wir auf kurzem Wege wieder hätten zurückkehren können. Drei Normaltreter, alles Mountainbiker, wurden abschnittsweise auf parallele „off Road“ Strecken geleitet, um sich dort angemessen verausgaben zu können.

Donnerstag, 3. Juni: „Radltour im niederbayerischen Hügelland“
Mit Martin Graf als Erkunder und Begleiter radelten am Fronleichnam-Nachmittag, bei schönstem Sommerwetter und schönstem Wolkenhimmel,  18 Tour Teilnehmer – 16 Stromtreter und 2 Normaltreter – von Leiblfing nach Thürnthenning und zurück.
Auf der  etwa 30 Km langen Strecke wurden viele Pausen eingelegt, um immer wieder die abwechslungsreiche, hügelige (über sieben Hügel mussten wir fahren) Landschaft zu genießen. Insgesamt waren etwa 500 Höhenmeter zu bewältigen, mit Leiblfing (365 m) als tiefstem Punkt und der Landkreisgrenze (465 m) als höchstem Punkt.
Nach dem passieren von Hüttenkofen legten wir am Quittenlehrpfad eine Erkundungspause ein. Gertrud offerierte, ganz Corona konform, den Teilnehmern eine Geschmacksprobe  ihrer selbst gemachten Quittenmarmelade.
Die  Brotzeitpause wurde gegen 15:30 in Thürnthenning, auf dem Dorfplatz vor der Kirche, eingenommen, da das Gasthaus daneben noch geschlossen hatte.
Von Thürnthenning aus (426 m) fällt das Gelände in südlicher Richtung steil ab in die Isar-Ebene (350 m). Vom Kirchgaren aus hatte man, durch die Bäume hindurch, einen interessanten Blick in das Isartal.

Für die meisten Teilnehmer war dieser Landschafts-Flecken, im Grenzgebiet der Landkreise Straubing-Bogen und Dingolfing-Landau, völliges Neuland.

Samstag, 1. Mai 2021: Bayerischer Wald-Verein Mitterfels hält Maibaum-Tradition aufrecht
Trotz Corona wird ein Maibaum aufgestellt.
Das Aufstellen des Maibaums hat in Bayern eine große Tradition; auch in Mitterfels wurde diese in Vergangenheit, verbunden mit einem entsprechenden kleinen Fest, gerne gelebt. Im letzten Jahr fiel dies dann den Corona-Bestimmungen zum Opfer, was insgesamt sehr bedauert worden ist.

So kamen dann die Verantwortlichen des Bayerischen Wald-Vereins Mitterfels auf die Idee, in diesem Jahr den Maibaum neu zu gestalten und durch Mitarbeiter des Bauhofes  in der Lindenstraße aufstellen zu lassen. Auf eine begleitende Feier muss aber auch in diesem Jahr wieder verzichtet werden.

Zur Gestaltung der neuen Tafeln am Maibaum hat sich ein junges Team mit Kathrin und Mathias Bscheid, Margarete und Markus Eder sowie Kathi und Michi Binder in Abstimmung mit Bürgermeister Andreas Liebl etwas Besonders einfallen lassen.
Die Mitterfelser Vereine wurden aufgerufen, für den Maibaum Holztafeln mit herausragenden Hinweisen auf den jeweiligen Verein selbst zu bemalen, hieran beteiligten sich erfreulicher Weise zwölf Vereine. So sägten die fleißigen Helfer die Holztafeln aus und bearbeiteten sie entsprechend.

Für die Gestaltung und Bemalung waren dann die einzelnen Vereine jeweils selbst zuständig und konnten sich hier künstlerisch verausgaben. So zeigt das Ergebnis dann auch eine große Kreativität aller Beteiligten und macht den Mitterfelser Maibaum 2021 zu einem besonderen Schmuckstück für die ganze Bevölkerung. Er dient so den ganzen Sommer über als Zeichen der Gemeinschaft und des lebendigen Vereinslebens, welches ja jetzt schon eine lange Zeit sehr eingeschränkt ist.

Und um ein kleines Maifest dann doch noch möglich zu machen, zumindest für jeden zu Hause, bot der Wald-Verein eine „Mitterfelser Maibaumbox“ zum Verkauf an. Diese liebevoll gestaltete, im Waldverein-Online-Kramerladen verkaufte Maibaumbox mit regionalen Produkten, lädt zu einer virtuellen Wanderung rund um Mitterfels ein.


22. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021, „Ein Weihnachtsbaum im Wald“
Auf Vorschlag von Matthias und Markus wurde von fleißigen Helfern im Wald am Liebeshain eine kleine Fichte  für einige Tage in einen  Weihnachtsbaum verwandelt. Schön geschmückt und beleuchtet schickte er den Vorbeigehenden einen weihnachtlichen Gruß.