Donnerstags: „Wöchentliches Feierabendradeln mit dem Skiclub“
Auf vielfachen  Wunsch wurde das Feierabendradeln „Rund um Mitterfels“  dieses Jahr vom 28.Mai, die ganzen Sommerferien hindurch, bis 22. Oktober fortgeführt.  Der Jahreszeit entsprechend passten wir die Anfangszeit von 18 Uhr, auf 17 Uhr – Anfang September – und schließlich auf 16 Uhr Ende Oktober an.

Insgesamt fanden 20 Radtouren statt. Es wurden dabei etwa 500 Km in 35 Stunden Fahrzeit zurückgelegt.  Die einzelne Tour dauerte etwa 1,5 bis 2 Stunden; pro Tour nahmen zwischen 4 und 13 Personen teil. Nur eine Tour fiel wegen schlechtem Wetter aus und bei einer Tour wurden wir ordentlich nass.
Sieben Personen bereiteten die Touren abwechselnd vor und leiteten sie auch an. Alphabetisch geordnet waren dies Rudi Beck 1, Alois Bernkopf 2, Maria Brunner 1, Markus Eder 1, Reiner Güldenhaupt 3, Günter Metzger 2 und Helmut Uekermann 10.

Falls die große Nachfrage im kommenden Jahr weiter anhält, würde sich eine Aufteilung der Radler in zwei Gruppen anbieten. In eine Gruppe der ambitionierteren  Strom-  und Normaltreter, die auch gerne off Road Streckenabschnitte  befahren und in eine zweite Gruppe, die eher gemütlich auf Nebenstraßen und Radwegen unterwegs sein möchte.  

Hierzu würde  man allerdings zwei Personengruppen benötigen, die diese Touren abwechselnd vorbereiten und anleiten.

Samstag, 17. Oktober 2020, „Auf eigenen Wegen“
Halbtages-Wanderung von Elisabethszell nach Maibrunn und zurück.

Die für den 17. Oktober geplante Wanderung in das älteste Naturschutzgebiet Böhmens musste Corona-bedingt abgesagt werden. Da immer schon mal vorgeschlagen wurde, die von der Sektion Mitterfels betreuten Wanderwege einmal „abzuwandern“, wurde kurzerhand als Ersatz eine Wanderung auf den Wanderwegen Nr. 5 und Nr. 9 geplant und von Brigitte Schäfer, Wegewartin der Sektion, gut vorbereitet und begleitet.

Bei schönem Herbstwetter fuhren dann 11 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften nach Elisabethszell, dem Ausgangspunkt der Tour. Von hieraus wurde der Weg Nr. 5 genommen, vorbei an Seign mit der kleinen Kapelle, ging es dann ein Weile etwas steiler Richtung Maibrunn durch den bunten Wald.  Oben angekommen, machte das heidemäßige Plateau bei Maibrunn im Herbstlicht einen fast mystischen Eindruck.

Von Maibrunn aus ging es dann den Wanderweg Nr. 9 wieder zurück, vorbei an kleinen Weilern mit schönen alten Häusern und Gärten. Bei Vornwald und  Pillersberg hatte man einen wunderschönen Ausblick über den Bogenberg und bis in den Gäuboden.

Und als besondere Überraschung hatte Brigitte unterwegs selbstgebackenen Kuchen deponiert, den wir uns dann während einer Rast alle schmecken ließen – Nochmals Danke hierfür!

Die Sektion Mitterfels betreut durch Brigitte Schäfer insgesamt ca. 70 Km Wanderwege, welche wir in absehbarer Zeit nach und nach alle kennenlernen wollen.

[Doris Metzger]

Samstag, 19. September 2020, „Herbstimpressionen am Felsenriff“
Halbtageswanderung um den Großen Pfahl bei Viechtach
Wegen des Ausfalls der diesjährigen Schachtenpflege hatte der Vorstand kurzfristig beschlossen, die an sich für Mai vorgesehene Wanderung um den Großen Pfahl nachzuholen; allerdings statt Frühwanderung jetzt am  Nachmittag.

Bei bestem Wanderwetter machten sich 38 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften auf den Weg zum Ausgangspunkt am Parkplatz an der B 85. Günter Metzger, der diese Wanderung organisierte, gab zu Beginn kurze Erläuterungen zum Pfahl, einem einzigartigen Naturdenkmal in Bayern.

Die Wanderung auf dem ca.  5 km langen Pfahlrundweg führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Der Wanderweg umrundet den alten Steinbruch, in den die Natur schon wieder eingekehrt ist; er wächst nach und nach mit Bäumen und Sträuchern wieder zu.  Schöne Biotope wechseln sich mit  hohen Felsformationen ab  und immer wieder hat man eindrucksvolle Einblicke in und über den Steinbruch. Auf informativen Hinweistafeln konnte man Wissenswertes zur Geologie sowie zur Tier- und Pflanzenwelt des Pfahls erfahren. Die erhaltenen Anlagenteile der Umladestation vermitteln einen Eindruck von der harten Arbeit im Steinbruch.

Insgesamt war es eine gemütliche Wanderung mit keinen all zu hohen Steigungen, sie dauerte ca. 2 Stunden. Eine ganze Reihe der Mitwanderer zeigte sich erstaunt über den besonderen Reiz dieser Landschaft,  nicht weit weg von Mitterfels, aber vielen doch nicht in diesem Umfang bekannt.

Die Einkehr im Blossersberger Keller rundete diesen schönen Wandertag ab.
[Doris Metzger]

Sonntag, 6. September 2020, „Waldweiden“, Tageswanderung von Spiegelhütte zum Jährlingsschachten  
Bei bestem Spätsommerwetter machten sich 30 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften früh am Morgen auf den Weg zur Wanderung auf den Jährlingsschachten.
Schon die Anfahrt über Sankt Englmar und entlang des Regens mit den schönen abwechslungsreichen Landschaften im Morgenlicht war etwas Besonderes.

Die Wanderung, gut vorbereitet und begleitet von Albert Bogner,  begann dann in Spiegelhütte; ca. 1,5 Stunden ging es stetig bergauf, was aber für alle gut zu bewältigen war. Danach wechselten sich ebene Wege und kleinere Anstiege ab. Auf dem Weg zum Jährlingsschachten wurde ein Abstecher zum Schachtenhaus eingelegt; dort konnte in gemütlichem Ambiente die Brotzeitpause mit mitgebrachten Speisen stattfinden.
Danach ging es weiter zum Jährlingsschachten. Die Natur zeigte sich in diesen Spätsommertagen in ihren schönsten Varianten. Heidelbeerbüsche trugen die letzten Beeren, die man sich schmecken lies, die Vogelbeerbäume leuchteten von weitem mit ihren roten Beeren. Und vor allem die Pilzsammler kamen auf ihre Kosten; es gab bei dem einen oder anderen Wanderer abends dann sicher ein schmackhaftes Pilzgericht.
Auf dem Jährlingsschachten, den wir gegen 11:45 Uhr erreichten, gab es wieder den für Schachten typischen Bewuchs mit Heidelbeersträuchern, verschiedenen Enzian- und Glockenblumen, Borstgras sowie den alten abgestorbenen Bäume mit ihren bizarren Ästen. Vom1193 m hohen Gipfel des Scheuereckberges, einer kleinen Erhebung auf dem Schachten mit Gipfelkreuz, hatte man eine schöne Aussicht über den Bayerischen Wald hinaus.

Der Abstieg ab 12:30 erfolgte dann ohne große Umwege  durch den vorherbstlichen Mischwald direkt zum Parkplatz in Spiegelhütte, den wir gegen 14 Uhr erreichten.
Beim Kaffeetrinken in einem Biergarten in Buchenau fand die Wanderung, die ca. 5 Stunden gedauert hat,  dann noch einen schönen Abschluss.
[Doris Metzger]

Sonntag, 9. August: „Schnitzeljagd im Perlbachtal“
Im Rahmen des Ferienprogramms 2020 der Marktgemeinde Mitterfels veranstaltete der Bayerische Wald-Verein von 14 Uhr bis 16 Uhr eine spannende Schnitzeljagd im Perlbachtal. Von von 9 Betreuern unterstützt, durchkämmten zwanzig Kinder in drei Gruppen das Perlbachtal, um Rätsel zu lösen und um schließlich die Schlüssel für die Schatzkiste zu finden.


Samstag, 1. August 2020, „Blauer Sommerabend“
Abendwanderung mit Zielraten
Nach der langen Corona-Pause war die Freude groß, dass endlich wieder eine Wanderung der Sektion Mitterfels stattfinden konnte (natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen Corona-Bestimmungen). 35 Teilnehmer kamen zusammen, um an der von Martin Graf gut vorbereiteten Wanderung teilzunehmen.
So ging es dann gegen 16.30 Uhr in Fahrgemeinschaften los in Richtung Ausgangsort Falkenfels. Von dort aus begann die Wanderung entlang der Dorfkulisse mit der Burg Falkenfels und vorbei am schönen Dorfweiher, in dem sich Kinder und Jugendliche, teilweise mit sportlichen Sprüngen von den Uferbäumen, an dem heißen Tag Kühlung verschafften. Durch abwechslungsreiche Wiesen- und Ackerlandschaften wanderten wir, teilweise entlang  dem kleinen Bächlein Kösnach, vorbei an der Roth- und Holzmühle in Richtung Roth. Hier bogen wir kurz vorher nach Siglbrunn ab. Wieder waren schöne Wanderwege durch die Wiesen und Wälder zu begehen. Besonders schöne Ausblicke boten sich auf den Gallner und in die andere Richtung in den Bayerischen Wald,  nach Plattling und in den Gäuboden. Unser nächstes Ziel war Riederszell, wo schon ein schöner Biergarten zur Einkehr auf uns wartete. Mit erfrischenden Getränken und gutem Essen ließen wir hier diese schöne Wanderung ausklingen.
Und all die Rater, die den erfragten „Falken“ richtig herausgefunden hatten, wurden mit einem Gutschein für ein kühles Getränk belohnt.
[Doris Metzger]

Sonntag, 12 Juli: „Berg-Radltour am Goldenen Steig“
Bei kühlen 10 °C machten sich um 7 Uhr 12 Radler  in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Bischofsreut, wegen schlechtem Wetter, einen Tag später als geplant. Albert lotse uns auf einen 925 m hoch gelegenen  Parkplatz, am Waldrand, oberhalb des Dorfes. Gefühlt war es hier noch kälter als bei der Abfahrt in Mitterfels. Dort stieß dann Herbert als dreizehnter Teilnehmer zu uns. Gegen 8:45 waren wir, 7 Strom- und 6 Normaltreter,  schließlich startbereit zu unserer Berg-Radltour. 
Zunächst ging es streckenweise steil aufwärts auf den 1166 m hohen Haidl, den höchsten Punkt unseres Ausfluges. Dort oben angekommen, inzwischen gut aufgewärmt, bestiegen wir den Aussichtsturm und genossen die Aussicht über  das bayerische und böhmische „Waldgebirge“.
Nach dem etwa halbstündigen Aufenthalt fuhren wir bergab zum 1110 m hoch gelegenen, seit 1963  aufgelassenen Dorf Leopoldsreut. Zwei Gebäude des am „Goldenen Steig“ gelegenen Dorfes blieben erhalten. Die höchst gelegene Kirche des Bistums Passau und das ehemals höchst gelegene Schulhaus Deutschlands. Die ehemalige Rodungsfläche des Dorfes wurde aufgeforstet und ist als solche heute nicht mehr erkennbar. Hier im Umkreis von Kirche und Schulhaus  legten wir unsere erste Brotzeitpause ein.
Nach einer halben Stunde ging die  Fahrt weiter bergab. Zuvor zogen wir aber die warmen Jacken über, um nicht auszukühlen. So gegen 11:30 überquerten wir bei Haidmühle, im Tal der Kalten Moldau,  nach 20 km Strecke, die Grenze nach Tschechien, mit etwa 800 m Höhe, den tiefsten und östlichsten Punkt unserer Tour. 
Zunächst auf  tschechischer Seite, bei Bischofsreut wechselten wir zurück nach Deutschland, folgten wir der Grenze nordwärts bis zu einem vermuteten Gasthaus im „Schnellenzipf“, dem nördlichsten Punkt unserer Rundfahrt.  Aus dem Gasthaus Aufenthalt wurde leider nichts. Aber wir hatten uns ja mit genügend Vorräten eingedeckt, sodass wir eben gegen 13 Uhr eine open air Mittagspause am Wegesrand einlegten. 
Über Straßen und Forstwege ging es nun westwärts, an der Herzogsreuter Klause vorbei,  wieder zurück zu unserem  Parkplatz, den wir nach 41 km Strecke, gegen 14:30 erreichten.
Nach dem Verstauen unserer Utensilien fuhren ein Teil der Mitradler/-innen nach Hohenau ins Gasthaus Schreiner, in den Biergarten, wo wir bei strahlender Sonne Kaffee und Kuchen genossen.

Samstag, 13.06.202. Radtour um Bayerns Mitte
Eine drei Radwege Rund-Tour, Altmühltal-Radweg, Limes-Radweg, Schambachtal-Radweg.

Um 7 Uhr starteten 13 der 15 Teilnehmer von Mitterfels aus in Richtung Riedenburg, das kurz nach 8 Uhr erreicht wurde. Dort stießen zwei weitere Radler zu uns.  So gegen 8:20 starteten 12 Stromtreter und 3 Normaltreter, im Alter von 52 bis 84 Jahren,  zur 87 Km langen Rundtour.

Wir folgten zunächst flussaufwärts dem Radweg, entlang der zum Kanal erweiterten, tief in den Jura Fels eingegrabenen,  unteren Altmühl.
Den ersten Halt legten wir an der 12. Station des Archäologieparks  Altmühl in Gundelfing-Oberhofen ein, der Rekonstruktion eines hallstattlichen Herrenhofes aus der Eisenzeit,  zu Beginn des 5.Jhs. v. Chr..

Entlang der kanalisierten, träge fließenden,  Altmühl sind noch immer Reste des ursprünglich 172 m langen, 1836 bis 1846 gebauten König-Ludwig-Kanals samt Schleusen und Schleusenwärterhaus erhalten.  Eine der noch erhaltenen Anlagen inspizierten wir genauer.

Der Chinesenbrunnen vor dem Rathaus lud uns zur  Brotzeitpause in  Dietfurt, auch Bayerisch China genannt,  ein.

Bei Dietfurt zweigt der breite Main-Donau-Kanal von der bis dahin kanalisierten Altmühl in Richtung Nürnberg ab und die Altmühl verändert flussaufwärts  ihren Charakter vollständig vom trägen Kanal in  ein ursprüngliches, durch die Wiesenlandschaft mäanderndes, von Büschen und Bäumen gesäumtes Flüsschen.

Schon von weitem grüßte das nordöstlich hoch über Beilngries gelegene Schloss Hirschberg, ein im 18. Jhd. erbautes Rokokoschloss,  und zeigte uns den Weg in die Stadt. 
Die Pause in Beilngries nutzen wir und besuchten die Stadtpfarrkirche St. Walburga, ein 1911 bis 1912 errichteter neubarocker Bau, mit teilweise original barocker Ausstattung aus einer  ursprünglichen Kirche, im weiten, hellen Innenraum. Weithin sichtbar sind die beiden markanten,  mit glasierten gelb – grünen Biberschwanzziegeln gedeckten, Spitztürme.

Gegen 11:45  Uhr erreichten wir unser Mittagsziel, den Markt Kinding. Da wir früh dran waren besichtigten wir noch vor der Mittagspause  die Wehrkirche Mariä Geburt, eine im 14.Jhd. errichtete  spätmittelalterliche Wehranlage. Die mit einer Ringmauer und Wehrtürmen umgrenzte Anlage bot in Kriegszeiten Zuflucht für die Bewohner Kindings.  Der Innenraum, mit marianischen Motiven ausgeschmückt, stammt aus dem Frührokoko.  

Nach der Besichtigung der Kirche fuhren wir die wenige Meter zum Gasthaus zum Krebs in Kinding  zum Mittagessen.

So gegen 13:15 machen wir uns wieder auf den Weg und folgten der Altmühl bis Kipfenberg. Dort bogen wir vom vielbefahrenen Altmühltal-Radweg  in den kaum befahren Limes-Radweg ab und kletterten den steilen Weg zur Burg Kipfengberg hoch. Ein Teil der Mitradler nutzte die Gelegenheit, das Limes- und Römer-Museum zu besichtigen. Nach einem Verdauungskaffee setzen wir die Tour fort und gelangten nach einem halben Kilometer zum Flächenmittelpunkt Bayerns. 

Bei Km 54 erreichten  wir gegen  15 Uhr im Ort Gelbelsee mit 550 m Höhe schließlich den höchsten Punkt unserer Tour im Bayerischen Jura.  Von da an ging es dann (fast) nur noch bergab.
Bei Zandt verließen wir den Limes-Radweg und bogen in ein ruhiges, sehr schönes Jura Trockental ab. Das Schambachtal erreichten wir schließlich bei Schamhaupten.  Für eine kurze Strecke folgten wir zunächst der Bundessstraße 299, und bogen schließlich in Sandersdorf auf den Schambachtal-Radweg (ehemalige Bahnstrecke Ingolstadt-Riedenburg) ein, dem wir  durch Altmannstein, Hexenacker, in eine typischen Juralandschaft eingebettet, bis um Ausgangspunkt  Riedenburg (360 m Höhe) folgten, wo  wir nach 10 Std. und 10 Min.,  gegen 18:30 eintrafen. 

Insgesamt  waren wir bei herrlichem Frühlingswetter, bei angenehmen Temperaturen, 5 Std. und 5 Min. im Sattel. Die Durchschnitt-Fahrzeit in Bewegung betrug 17,4 Km/Std.

Freitag, 6. März: „Jahreshauptversammlung“
Generationswechsel beim  Bayerischen Wald-Verein, Sektion Mitterfels     
Seit 1963 ist Martin Graf Mitglied im Bayerischen Wald-Verein, am Anfang als Jugend- und Wanderwart und ab 1984 führte er den Verein dann 36 Jahre lang als 1. Vorsitzender. Jetzt hat er dieses Amt abgegeben; in der Mitgliederversammlung wurde Matthias Bscheid als sein Nachfolger gewählt.
Otmar Kernbichl als 2. Vorsitzender und Bürgermeister Heinrich Stenzel würdigten den langjährigen ehrenamtlichen Einsatz von Martin Graf, der in seiner unnachahmlichen Art und mit einfühlsamem Gespür für Umwelt und Natur große Spuren hinterlassen habe. Viele Teilnehmer an den vielfältigen Aktivitäten des Vereins hätten durch ihn erst ihre Liebe für unsere schöne Schöpfung entdeckt. Er selbst sagte dazu, dass die Vereinsführung eine große Bereicherung für sein Leben gewesen sei; sein Nachfolger sei sein Wunschkandidat und er wünsche ihm für das neue Amt weiterhin guten Zusammenhalt und viel Toleranz.
Albert Bogner als Wanderwart und Rudi Hopfner als Kulturwart standen nach langjähriger Tätigkeit ebenfalls für den neuen Vorstand nicht mehr zur Verfügung; auch ihnen wurde für ihren Einsatz gedankt.
[Doris Metzger]

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Der neue Vorstand 2020,© Röhn

Der Vorstand setzt sich künftig wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Matthias Bscheid 
2. Vorsitzender Otmar Kernbichl 
Ausschuss:   
Kassier Elisabeth Weber 
Schriftführerin Eva Winklmaier 
Wegewart Brigitte Schäfer 
Wanderwart entfällt zurzeit 
Kulturwart Doris Metzger 
Naturschutzwart Otmar Kernbichl 
Jugend- und Familie: nicht besetzt 
Internet-Wart Günter Metzger 
Beisitzer:   
  Birgit Mühlbauer 
  Markus Eder 
  Margareta Eder    

Samstag, 15. Februar: „Schneeschuhtour mit dem Skiclub“
Drei Teilnehmer starteten um 8 Uhr vom Bad Parkplatz Mitterfels aus zur anspruchsvollen Schneeschuh-Tour auf den großen Falkenstein. Unter der Leitung von Rosi Uekermann wurden die 650 Höhenmeter Aufstieg bei sonnigem Winterwetter bewältigt.

Samstag, 25. Januar: „Allahs Sonne über dem Abendland“
Eine stattliche Anzahl von Besuchern war im Saal des Gashofes Fischer in Mitterfels anwesend, als der – durch viele Reisebegleitungen in den Orient – gut informierte Autor Herbert Becker sein Wissen um die Weltreligion „Islam“ vorstellte. Der Referent führte aus, wie der Prophet Mohamed die Texte von Allah durch den Engel Gabriel übermittelt bekam. Im Koran sind alle diese Gedanken schriftlich überliefert. Den Fastenmonat und die weiteren insgesamt fünf Säulen des Islams beschrieb Becker. Er führte auch aus, dass es unzählige Glaubensrichtungen im Islam gibt, die meisten sind relativ tolerant. Jedoch bei einigen Glaubensrichtungen werden ganze Staaten von den sogenannten Religionsführern diktatorisch gelenkt. Die Hintergründe der Mehrfrauenehe sprach der Autor an, das Wichtigste sei dabei eine gute Versorgung der Frauen. Die Verschleierung war ebenfalls ein Thema. Auch das geistige und wissenschaftliche Wissen der Araber um die Philosophie, Mathematik, Sternenkunde und die Medizin das vom Abendland übernommen wurde kam zur Sprache.
Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
Alles in allem ein sehr informativer Vortrag, der in unserer derzeitigen Gesellschaftssituation nicht immer vorhandenes Wissen über den Islam vermittelte.
Wir entschieden uns dafür, diesen Vortag in unser Programm aufzunehmen, da wir uns als Bayer. Wald-Verein den Herausforderungen der Gegenwart nicht verschließen.
[Martin Graf]

Sonntag, 5. Januar: „Winterwanderung“
Begleitet von Martin Graf spazierten um 13 Uhr  mehr als 30 Teilnehmer vom Pavillon in der Lindenstraße los, zur ersten Wanderung im neuen Jahr. Die Temperatur lag leicht über 0°C, der Himmel war bewölkt und die Sonne ließ sich ab und zu  durch Wolkenlücken blicken. Die Wanderstrecke führte zum am Waldbadweg versteckt liegenden Bäcker Kreuz, am  alten Schwimmbad vorbei,  Menach aufwärts, dann durch den Wald bergauf nach Kögl.  Auf dem Köglberg, dem höchsten Punkt von Mitterfels, verweilten wir einige Minuten und betrachteten das herrliche Panorama. Weiter führte uns die Wanderung zum „Kögl-Kreuz“. Von dort überquerten wir wieder die Panoramastraße, querten Hinterbuchberg,  stiegen  zur Menach ab, wanderten am „Teufelsfelsen“ vorbei, hoch zur Burg und kehrten schließlich, nach gut zwei Stunden, zu Kaffee und Kuchen im Kaffee Schwarz ein.