Samstag, 09. März: „Jahreshauptversammlung“
Zur  Mitgliederversammlung hatte der Bayerische Wald-Verein, Sektion Mitterfels, in den Gasthof Kernbichl eingeladen. Vorsitzender Martin Graf begrüßte alle anwesenden Mitglieder  und legte zum Gedenken an die im letzten Jahr Verstorbenen eine Gedenkminute ein.

Der Bayerische Wald-Verein ist mit derzeit 319 Mitgliedern einer der größeren Vereine in Mitterfels. Nach einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2018 durch den Vorsitzenden legte die Kassiererin Elisabeth Weber den von den Revisorinnen unbeanstandet geprüften Jahresabschluss 2018 vor. Eine der Hauptausgaben war die  Spende in Höhe von 3000 Euro für den Neubau des Falkensteinschutzhauses im Bayerischen Wald. Martin Graf informierte über den derzeitigen Baustand.
Brigitte Schäfer berichtet über ihre Tätigkeit als Wegewart, vier Wanderrouten mit insgesamt 70 km werden von ihr betreut.  
Wanderwart Albert Bogner informierte darüber, dass  in 2018 11 Wanderungen angeboten wurden, an  denen sich insgesamt 346 Teilnehmer beteiligt haben.
Neben den Wanderungen im Bayerischen- und Böhmerwald standen ein Tagesausflug ins Salzkammergut nach Hallstatt sowie eine Mehrtagesfahrt an die Mosel und Eifel auf dem Programm.
Zwei Radltouren in verschiedenen Schwierigkeitsstufen sowie ein Familienspaziergang entlang der Donau im Rahmen des Kinderferienprogramms der Marktgemeinde Mitterfels wurden ebenfalls durchgeführt.
Schon Tradition hat der jährliche Einsatz bei der Schachtenpflege auf dem Rindlschachten.
Der Betreuer der Internetseite Günter Metzger gab einen Überblick über die Bestimmungen des Datenschutzgesetzes im Allgemeinen sowie darüber, was für Vereine hier speziell zu beachten ist.

Das Jahresprogramm 2019 der Sektion Mitterfels wurde während der Veranstaltung verteilt und von den Begleitpersonen erläutert.  Das komplette Programm kann auch unter www.waldverein-mitterfels.de eingesehen werden.

Danach teilte Martin Graf erfreut mit, dass in diesem Jahr eine besonders große Anzahl von Mitgliedern für  langjährige Mitgliedschaften geehrt werden können:  
25 Jahre Mitglied sind: Maria Birkeneder, Sigurd Gall, Monika Jakob, Hans und Christine Mandl, Hans und Anita Schuhmann.

Für 50 Jahre sind zu ehren: Alois Bernkopf, Anton Frank, Georg Graf, Wiltrud Haimerl-Moser, Heribert Lehner, Gudrun Sirowatka, Herbert Stolz, Bernhard Wartner, Paul Wintermeier, Gertrud Graf, Marliese Hacker, Leo Gottschalk, Renate Gröschl, Franz Kronfeldner, Franz Leiderer, Peter Stiegler, Theo Süß, Hans Wartner, Elfriede Bogner und Elisabeth Pöschl, 66 Jahre  ist Wilhelm Stapf und 70 Jahre  Leo Dietl bereits Mitglied der Sektion Mitterfels. Alle zu Ehrenden werden eine entsprechende Urkunde erhalten.

Zum Schluss bedankte sich erster Bürgermeister Heinrich Stenzel  für den großen Einsatz des Vereins, welcher  in naturkundlicher und kultureller Hinsicht  die Marktgemeinde hervorragend repräsentiere und unterstütze. [Doris Metzger]

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Sonntag, 17. Februar: „Schneeschuhwanderung mit dem Skiclub“
Bei strahlendem Sonnenschein führte Rosi Uekermann acht Schneeschuhwanderer vom Arberseehaus aus zum Arbergipfel. Nach einem etwa zweistündigen Aufstieg erreichte die Gruppe gegen  13 Uhr den Gipfel. Aufgrund des großen Andrangs im Gipfel-Gasthaus verlängerte sich die Mittagspause deutlich, sodass der Abstieg erst mit einstündiger Verspätung begonnen werden konnte. Gegen 16 Uhr kamen die  Teilnehmer schließlich wieder auf dem Arberseehaus Parkplatz an und die einstündige Heimfahrt wurde angetreten.

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Sonntag, 10. Februar: „Schlittenfahren“
Der vom Bayerische Wald-Verein und dem Skiclub Mitterfels veranstaltete Schlitten-Nachmittag für Groß und Klein war wieder ein voller Erfolg.  Den  ganzen Nachmittag über tummelten sich Besucher auf dem Schlittenhang  bei Mitterfels-Zackenberg. Ein Schlittenlift transportierte die Sportler wieder auf den Berg hinauf. Für hungrige und durstige Besucher gab es kalte und warme Getränke, Kuchen und Bratwurstsemeln.

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Freitag, 18. Januar 2019: „Trauminsel Mauritius“
Reisebericht von Gabi und Rudi Hopfner
Mitterfels. Auf Einladung des Bayerischen Wald-Vereins, Sektion Mitterfels, berichtete Gabi und Rudi Hopfner von ihrer Reise nach Mauritius und der Saal im Landgasthof Fischer  war mit interessierten Gästen gut besetzt.

„Zuerst schuf Gott Mauritius, dann das Paradies, aber das Paradies war nur eine Kopie“, so soll Mark Twain Mauritius beschrieben haben. Und was man in dem Vortrag in Wort und Bild zu sehen und hören bekam, zeigte, dass er damit ganz und gar Recht hatte. Weiße, unberührte Stränden, türkisblaue Lagunen und eine reiche Unterwasserwelt sind die ersten Eindrücke, wenn man an Mauritius denkt, und das sei so auch alles richtig, führt Rudi Hopfner in den  Vortrag ein. Aber daneben habe die Insel im Indischen Ozean, 20 Grad südlich vom Äquator gelegen, noch viel mehr zu bieten: eine üppige Vegetation mit einer Vielzahl tropischer Früchten, bunte Dörfer und ein vom Vulkanismus geprägte Bergwelt mit Regenwälder und Wasserfällen. Das Ehepaar Hopfner hat die Insel in fünf Tagesausflügen erkundet, die Reise fand im November statt, eine der besten Reisezeiten für Mauritius, das Klima ist dann mit 25 Grad sehr angenehm.

Die in demokratischer Staatsform regierte Insel Mauritius hat insgesamt 1,35 Mio. Einwohnen, davon leben 150.000 in der Hauptstadt Port Louis. Die Bewohner und die Traditionen sowie Essgewohnheiten der  Insel sind durch eine kreolische, europäische und asiatische Kultur geprägt, eine herzliche Gastfreundschaft empfängt die Besucher.  Mehrere Generationen leben in ihren Häusern zusammen, der familiäre Zusammenhalt ist sehr wichtig. 48 % der Bevölkerung  sind Hinduisten, 32 % Christen und ca. 17 % Muslime. Überall begegnet man Tempelanlagen und Statuen der verschiedenen im Hinduismus verehrten Gott- bzw. Heiligengestalten. Krishna ist immer in blauer Farbe zu sehen, er soll der Sage nach einen vergifteten Milchsee ausgetrunken  und damit die Bewohner vor dem Tod gerettet haben.

Bei ihren Erkundungen konnten Gabi und Rudi Hopfner die Vielfältigkeit dieser Insel eindrücklich erleben; die Tierwelt mit einer großen Anzahl von exotischen Vogelarten ebenso wie Flughunde, Fledermäuse und Schildkröten. Auch begeisterten die gezeigten Aufnahmen der Inselvegetation die Besucher: von kleinen zarten Blumen in allen Farben bis hin zu Affenbrotbäumen und Elefantenfuß-Palmen sowie vielfältige Arten von  Wasserpflanzen. Angebaut wird vor allem Zuckerrohr und Tee; die Teeblüten verströmen einen angenehmen Duft. Aus dem Zuckerrohr wird hauptsächlich Rum hergestellt, Getränke mit Rum werden überall in vielen verschiedenen Variationen angeboten und sind  beliebte Mitbringsel für die Touristen.

Auch die Landschaft beeindruckte sehr, so Rudi Hopfner bei seinen Ausführungen, interessante Bergformationen wechseln sich mit breiten Ebenen und langen  Sandstränden ab. Typisch für die Insel sei auch die „Siebenfarbige Erde“, eine aus verschiedenen Mineralien bestehende Gesteinsformation.
[Doris Metzger]

Samstag, 5. Januar 2019: „Winterwanderung“
Um 13.00 Uhr machten sich  fünfzehn dem leichten Nieselregen angepasst gekleidete Wanderinnen und Wanderer auf zur Winterwanderung. Vermutlich  von Martin extra bestellt, hatte es zuvor kräftig geschneit, sodass wir zwei Stunden lang  durch eine tief verschneite Winterlandschaft spazieren konnten. Von der St. Georgs Apotheke aus wanderten wir zunächst westwärts, an Miething vorbei, nach Hörmannsberg. Wir bogen dann auf den Rundwanderweg Nr.  4 nach Norden ab und folgten diesem, an Großkohlham vorbei, wieder zurück zur St. Georgs Apotheke.

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